Fr 23.02.18 Martyn Joseph (Wales) - Restkarten im Café Gramsci

Der Höhepunkt aus dem Jahr 2017 war gleich ausverkauft, noch einmal eine Chance 2018 - zu nächst nur für unsere Mitglieder des TollhausDachau e.V. Der Vorverkauf beginnt am 23.01.18, Mitglieder können per mail vorbestellen.

Sanctuary
Der Singer-Songwriter Martyn Joseph hat im Rahmen seiner langen musikalischen Karriere irgendwann das Attribut „der walisische Springsteen“ verpasst bekommen. Und das nicht grundlos: Der Mann aus dem Örtchen Penarth ist zwar kein Rocker, aber er engagiert sich immer wieder für soziale Themen und gilt als „Stimme der Underdogs“. Hier enden die Vergleiche mit dem „Boss“ bereits, denn Martyn Joseph steht meist alleine mit seiner Gitarre ohne E-Street Band auf der Bühne. Was nicht heißt, dass er den Kollegen nicht wertschätzt: Vor zwei Jahren hat Joseph einen ganzen Longplayer voller Springsteen-Cover eingespielt!

Mit „Sanctuary“ legt der Waliser bereits sein 21. Album vor, das er mit dem Produzenten und mehrfachen Grammy-Gewinner Ben Wisch aufgenommen hat. Martyn Joseph ist der einfühlsame Mahner an der Gitarre, der mit ausdrucksstarker Stimme über eine Welt singt, die ziemlich aus den Fugen geraten ist. Der zwischen den Zeilen aber deutlich macht: Die Hoffnung auf eine bessere und gerechtere Welt wird er niemals aufgeben! Im aufrüttelnden „When Will We Find“geht es um simple, aber uns alle betreffende Wahrheiten:„Peace, love and justice, they keep walking the other way“. Recht hat der Mann!

In der feinen, vom irischen Folk beeinflussten Ballade „Bobby“ setzt der Barde dem ermordeten US-Politiker Bobby Kennedy ein musikalisches Denkmal und zitiert ihn mit den Worten: „Some men say things as they are and say why? I dream things that never were and say why not“?

Offen politisch wird der Sänger im von orientalischen Tönen inspirierten „The Luxury Of Despair“, in dem er seine Erfahrungen bei einer von ihm selbst initiierten Hilfsaktion in Palästina thematisiert, wo man zerstörte Häuser im Gemeinschaftsarbeit wieder ufbaute. Der Track bewegt sich in bewegender Weise zwischen Hoffnung und Verzweiflung.

Die beiden letzten Songs des Albums hat Martyn Joseph nicht mit Ben Wisch in dessen Studio in New Jersey aufgenommen, sondern solo an seinem Wohnort Cardiff. Das akustische „Land Of Evermore“– nur Stimme und Gitarre – gehört in seiner Intensität unbedingt zu den Höhepunkten des Longplayers! Der Track ist eine einzige Liebeserklärung an die rauen Täler seiner Kindheit und an die gesamte reiche walisische Kultur. Die allen Widerständen zum Trotz bis heute lebendig ist! Die Hoffnung und die Harfe werden nicht verstummen!

Do 1.2. Thomas Schreckenberger - Ene, mene, muh - wem traust du

Wem kann man heutzutage noch vertrauen? Ein paar wenige vertrauen noch den Politikern oder den Medien und ganz Naive sogar dem eigenen Partner. Misstrauen ist angesagt in Zeiten, in denen der amerikanische Geheimdienst Dinge über uns weiß, die früher nur die neugierige Nachbarin wusste. Selbst im Internet kann man nichts mehr verschleiern – kaum suchen wir nach der Adresse eines Baumarktes in unserer Nähe, schon empfiehlt uns Amazon den Kauf von „Shades of grey“. AM ENDE KANN MAN NICHT MAL MEHR DER WERBUNG GLAUBEN! Auch der Politik kann man kaum noch über den Weg trauen – sind doch die meisten Abgeordneten nicht mehr ihrem Gewissen, sondern nur noch ihrem Lobbyisten verpflichtet. Und seit man nicht einmal mehr dem ADAC oder VW vertrauen kann, stellt sich bei vielen Menschen immer mehr Misstrauen ein: „Am Ende kann man man nicht mal mehr der Werbung glauben!“. THOMAS SCHRECKENBERGER BRINGT LICHT INS DUNKEL. Thomas Schreckenberger bringt Licht ins Dunkel auf der verzweifelten Suche nach irgendjemandem, dem man noch trauen kann. Begleitet wird er von den üblen Verdächtigen aus Politik und Gesellschaft, die er als treffsichere Parodien erscheinen lässt und bei denen man sich fragt, ob sie eher Hilfe oder Hindernis sind. Thomas Schreckenberger ist mehrfach ausgezeichneter Kleinkunstpreisträger (Kleinkunstpreis Baden-Württemberg, Reinheimer Satirelöwe, uvm.), gern gesehener Gast in TV, Rundfunk und auf Kleinkunstbühnen von Flensburg bis zum Bodensee. Thomas Schreckenberger Kabarett

So 10.12.17 Geoff Berner (CAN) - New Album

mit dabei: Briga!
Der Klezmer-Punk Geoff Berner verabschiedet sich auf seinem neuen Album „Canadiana Grotesquica“ kurzzeitig von seinem vertrauten Stil - der Mischung aus jüdischer, osteuropäischer Musik mit der aggressiven Energie des Punk. Er selbst beschreibt den neuen Sound als ein von Country geküsstes Singer-Songwriter Werk". Seit mehr als 15 Jahren bereist der jüdisch-kanadische Singer-Songwriter, Akkordeonist und Autor die Welt und bringt seine Musik auf die Bühnen diverser Bars, Cafés, Clubs, Theater, besetzter Häuser, Festivals und der einen oder anderen (okay, der einen) Arena. Seine Songs sind intelligent und können einen zum Weinen bringen. Oder zum Lachen, Zähneknirschen oder dazu, ein Fenster einzuwerfen – oftmals alles gleichzeitig. Seine Texte können deutlich politisch sein und deutlich links, aber frei von Parolen oder Plattitüden. Unter Musikerkollegen gilt er als ein „Songwriter für Songwriter“ und viele Künstler haben sich die Zeit genommen, seine Songs zu lernen und selbst zu spielen – darunter auch die Berliner Kultband RotFront. Es ist selten, dass ein guter Musiker auch wahnsinnig gut schreibt, aber Berner kann das über sich sagen (würde er natürlich nie tun, aber er könnte). Sein erster Roman „Festival Man“ ist voller treffender Beobachtungen und messerscharfer Formulierungen über die Musikwelt fernab des Mainstreams und der gerade erscheinende Nachfolger „The Fiddler Is A Good Woman“ ist fast noch besser. Mit einem neuen Album, einem neuen Buch und anstehenden Tourneen in Kanada, Europa, dem Nordwesten der USA ist Geoff Berner wieder voll in seinem Element. "Geoff Berner liebt den Klezmer kaputt, holt ihn zurück auf die Straße, in die rauchigen Hinterzimmer und verruchten Bars. Ein guter, weiser Erzähler ist er." "Die Klezmer-Tradition auf das Wesentliche reduziert, frönt Berner einem nüchterneren Sprech-Pop-Punkgesang, greift auch mal Polka oder jazzig-meditative Elemente auf und schafft daraus welteinladende, freimütige, kunstfertige Musik." "…im ersten Set stark textbezogen und verrieten die Schule seines Landsmannes Leonard Cohen. Auch Tom Waits ließ grüßen. Geoff Berners Auftritt war ein Ereignis, an das sich sein Publikum noch lange erinnern wird." http://www.geoffberner.com/

Fr 24.11.17 Adam Barnes

Was für ein Bart“, mag man beim ersten Anblick von Adam Barnes‘ üppiger Gesichtsbehaarung denken. Sobald sich der junge Songwriter aus Oxford dann aber die Gitarre umhängt und zu spielen beginnt, lautet der Gedankensprung aber sofort: „Was für eine schöne Musik!“ Ein Album und 2 EP‘s stehen bislang zu Buche des Engländers, sowie jede Menge Konzerte auf der britischen Insel, fast immer ausverkauft. Kein Wunder, dieser herzerwärmende, emotionale Folkpop ist einfach so sympathisch, dass man sich ihm nicht entziehen kann. Auch in Deutschland und Holland ist Adam kein Unbekannter mehr, spielte er doch im Herbst 2016 eine längere Tour durch Europa gemeinsam mit Matt Simons in großen Hallen und Clubs. Dzt. gibt es eine US-Tour gemeinsam mit dem amerikanischen Songwriter Chris Ayer. Im Oktober 2017 erscheint schließlich Adam‘s zweites Album, das bei einer größeren Tour im November präsentiert wird.

ab 2.2.08 21:00h

Sonderkonzerte

  • 05.11.10 Christy & Emily (USA)
  • 03.11.10 Tim McMillan (AUS) *T
  • 08.10.10 Attila Vural (CH)
  • 22.04.10 DÀNJAL Á NEYSTABØ [Färöer Inseln]
  • 18.04.10 Ray Bonneville (CAN)

Bei Prittlstock meets Tollhaus waren zu Gast

  • 15.04.11 Rory Ellis (AUS)
  • 19.11.10 Luthea Salom (E/USA)
  • 13.11.10 Jaimie Faukner (AUS)
  • 07.10.10 Carus Thompson & Derrin Nauendorf (AUS)
  • 05.06.10 Emaline Delapaix + Band (AUS/CAN)
  • 01.05.10 Martin & James (GB)
  • 27.02.10 Felicity Urquhart & Glenn Hannah (AUS)

Im "Treffpunkt Gramsci" trafen sich am

07.04.11 Kirsty McGee & Mat Martin (GB)
01.04.11 Tamara Banez und Jonas Piepers
26.03.11 Flip Grater (NZ)
25.03.11 Robert Carl Blank
18.03.11 Christoph Schellhorn (A)
11.03.11 Johannes Kirchberg trifft Erich Kästner
04.03.11 Guro von Germeten (NOR)
28.01.11 Jessica Sligter (NL) trifft Viljam Nybacka (FL)
21.01.11 Meike Koester trifft Christian Salvermoser
16.01.11 Jeff Aug (AUS/D)
31.07.10 K.C. McKanzie trifft Julia A. Noack
19.02.10 Robert Carl Blank trifft Antonio Gramsci
29.01.10 Phil Vetter trifft Flo Riedl
29.11.09 Julia A. Noack/Rainer Winch/Helge Sondermann
14.11.09 Tim McMillanBand (AUS)
07.06.09 Attila Vural (CH)
18.05.09 Kollegium Kalksburg (A)
10.05.09 Mathew James White (NZL) und Stephan Auer

INKOGNITO waren bei uns

47 - 19.02.11 Mac Frayman
46 - 12.02.11 Sammy Vomacka
45 - 04.02.11 Sonic Drei
44 - 17.12.10 Paul Batto (SLO/CZ)
43 - 26.11.10 Le BangBang
42 - 29.10.10 Dear Henry Bliss
41 - 22.10.10 Christoph Seidl
40 - 21.05.10 Voice of Venus
40 - 21.05.10 Voice of Venus
39 - 07.05.10 Anna Gemina
38 - 12.03.10 Halblandler
37 - 05.03.10 Christoph Schellhorn (A)
36 - 15.01.10 Johannes Falkenberg
35 - 04.12.09 Nepo Fitz
34 - 20.11.09 Derek Singleton
33 - 12.11.09 Thomas Schreckenberger
32 - 06.11.09 Angelika Beier
31 - 30.10.09 Micke from Sweden (S)
30 - 03.05.09 Steven Finn (GB)
29 - 03.04.09 K.C. McKanzie
28 - 27.03.09 Michael Dietmayr
27 - 20.03.09 Bluesstrings (Duo)
26 - 06.03.09 Georg Eggers (Groeg)
25 - 05.12.08 Tobias Öller
24 - 28.11.08 Tanztelegramm
23 - 14.11.08 Sepp Müller
22 - 07.11.08 May (A)
21 - 25.04.08 Michael Hornstein
20 - 11.04.08 Anna Lazar
19 - 04.04.08 AKASCHT
18 - 07.03.08 Tamara Banez
17 - 22.02.08 Michael Fitz
16 - 01.02.08 Tobias Öller
15 - 19.01.08 Die Strottern (A)
14 - 30.11.07 Les Derhosn
13 - 09.11.07 Johannes Kirchberg
12 - 13.09.07 Severin Gröbner
11 - 16.05.07 Ludwig Müller (A)
10 - 04.05.07 Diskoolettes
09 - 16.03.07 The TriSonics
08 - 09.03.07 Harry Kulzer
07 - 02.03.07 Frank Fischer
06 - 22.09.06 Rena Schwarz
05 - 15.09.06 Michi Marchner
04 - 08.09.06 Christoph Weiherer
03 - 19.05.06 Tom Wende
02 - 12.05.06 Thomas Schreckenberger
01 - 28.04.06 Gosch & Klimpa

Aktuelle Kritik

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K.C. McKanzie 3.4.09

Kritik DN/Merkur bluesstrings

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SZ Georg Eggers - Groeg

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Merkur: Tanztelegramm

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Kritik "May" Merkur

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